Sternhimmel 4

1. Januar4:00 Uhr MEZ
16. Januar3:00 Uhr MEZ
1. Februar2:00 Uhr MEZ
16. Februar1:00 Uhr MEZ
1. März0:00 Uhr MEZ
16. März23:00 Uhr MEZ
1. April22:00 Uhr MEZ (23:00 Uhr Sommerzeit)
16. April21:00 Uhr MEZ (22:00 Uhr Sommerzeit)
1. Dezember6:00 Uhr MEZ
16. Dezember5:00 Uhr MEZ

Blick nach Norden

Sternkarte 04 Nord

Etwas oberhalb der Bildmitte sieht man den Polarstern und weiter rechts die weiteren, lichtschwachen Sterne des Kleinen Bären (Wagens). Am rechten Bildrand fällt sofort die helle Wega in der Leier auf. Links davon sind Teile des Schwans mit dem Hauptstern Deneb zu sehen. Ebenfalls in nordöstlicher Richtung, aber höher, erblickt man das Maul des Drachen. Schwieriger zu erkennen ist das Sternbild Cepheus unterhalb des Polarsterns. Markant dagegen ist weiter links das etwas gedrehte "W" der Cassiopeia. Die Sterne mittlerer Helligkeit, die sich von Cassiopeia zum linken Bildrand ziehen, gehören zum Perseus. Darunter ist noch ein kleiner Teil der Andromeda zu erkennen. Der helle Stern am linken Bildrand ist Capella im Fuhrmann.


Blick nach Osten

Sternkarte 04 Ost

Ziemlich genau in der Bildmitte leuchtet der helle Arcturus im Bootes. Knapp unterhalb des Bootes erkennt man die kleine, gebogene Sternenkette der (Nördlichen) Krone. Schwieriger zu erkennen sind die benachbarten Sternbilder Herkules (Nordostrichtung) und Schlange (tief im Osten). Ein interessantes Objekt, das man problemlos mit einem Fernglas wahrnehmen kann, ist der bekannte Kugelsternhaufen M 13 im Herkules. Den größten Teil der rechten Bildhälfte nimmt das Tierkreiszeichen Jungfrau ein; der Hauptstern dieses Sternbilds (in der Nähe des rechten Bildrandes) heißt Spica.


Blick nach Süden

Sternkarte 04 Süd

Von links unten nach rechts oben erstreckt sich das ausgedehnte, aber aus lichtschwachen Sternen bestehende Sternbild Hydra (Wasserschlange). Wesentlich auffälliger ist darüber das Tierkreiszeichen Löwe, erkennbar an dem großen Trapez (Rumpf) mit Regulus und dem kleinen Trapez (Kopf). Recht markant ist noch in südöstlicher Richtung das unregelmäßige Viereck des Raben. Ganz links am Bildrand befindet sich die helle Spica (Sternbild Jungfrau). Hoch im Südwesten leuchtet Prokyon im Kleinen Hund, während vom Großen Hund nur ein kleiner Teil in Horizontnähe zu erkennen ist.


Blick nach Westen

Sternkarte 04 West

Am westlichen Himmel sind etliche der eindrucksvollsten Sternbilder versammelt. Problemlos zu erkennen ist der im Untergehen begriffene Orion mit Beteigeuze und Rigel sowie den bekannten drei Gürtelsternen. Links davon steht Sirius im Großen Hund noch knapp über dem Horizont. Darüber erblickt man den Kleinen Hund mit Prokyon. Knapp links oberhalb der Bildmitte befinden sich die Zwillinge, deren hellste Sterne nach den Sagengestalten Kastor (rechts) und Pollux (links) benannt sind. Nicht weniger auffällig sind weiter rechts der Fuhrmann mit Capella und darunter der Stier mit dem hellen Aldebaran. Bei diesem Stern beginnt eine "V"-förmige Konstellation: Es handelt sich dabei um die hellsten Sterne der Hyaden; kein anderer offener Sternhaufen hat einen so geringen Abstand zur Erde. Wesentlich weiter von uns entfernt, aber noch problemlos mit bloßem Auge zu erkennen, ist der offene Sternhaufen der Plejaden (Nordwestrichtung). Bei der Sternenkette, die sich von hier nach rechts oben erstreckt, handelt es sich um Perseus.


Zenit

Sternkarte 04 Zenit

Deutlich zu erkennen - auch wenn er auf dem Kopf steht, ist der Große Bär (Wagen). Dieses Sternbild nimmt den größten Teil des dargestellten Himmelsausschnitts ein. Im Westen (links) sind Kastor und Pollux (Sternbild Zwillinge) zu sehen, im Süden (oben im Bild) Teile des Löwen. Die Sterne im Nordwesten (im Bild links unten) gehören zum Fuhrmann.


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